Erholung, Freizeit, Kultur, Vereine, Gemeinde- und Regionalentwicklung

Die Gemeinde Satteins bietet eine hohe Wohn- und Freizeitqualität. Dazu gehören gut ausgebaute Sportanlagen ebenso wie ein weitverzweigtes Wegenetz. Die Beteiligung an überregionalen Projekten (z.B. Schwimmbad Nenzing) schafft einen Mehrwert für die Bevölkerung.
Gleichzeitig bestehen aber auch punktuelle Nutzungskonflikte (Wald – Wild – Wanderer, Grünzone – Sportflächen, Fischerei – Naherholung – Baden – Grundwasser). Das birgt in sich sowohl die Gefahr der Übernutzung als auch jene der Privatisierung von Naturraum.

In Satteins gibt es derzeit 42 Vereine. Einige nehmen eine besondere Stellung im Dorf ein, andere führen eher ein Schattendasein. Das Angebot an Konzerten, Lesungen, Filmvorführungen und Vorträgen ist vergleichsweise gering.

Die Gemeinde Satteins hat eine Reihe von Bürgerbeteiligungsprozessen initiiert und unterstützt und deren Ergebnisse mitgetragen. Ebenso ist Satteins gut in die Region Walgau eingebettet und kooperiert mit den Nachbargemeinden (Öffentlicher Verkehr, Offene Jugendarbeit, Schwimmbad Nenzing, Wanderwege, Hochwasserschutz u.a.m.).

  1. Wie kann die Gemeinde dafür Sorge tragen, dass möglichst viel öffentlich nutzbarer Erholungsraum bestehen bleibt?
  2. Was kann die Gemeinde tun, damit die Nutzer von öffentlichen Erholungsräumen sich
    verantwortungsbewusst verhalten?
  3. Wie kann das Satteinser Baggerloch von einer gemeindeeigenen Verbotszone (die als solche ohnehin von allen Besuchern ignoriert wird) in einen öffentlichen Badesee für die ganze Bevölkerung verwandelt werden?
  4. Was kann die Gemeinde tun, um ein reges Vereinsleben zu fördern und die Jugend für unsere Vereine zu begeistern?
  5. Wie kann die Gemeinde ihre Wertschätzung für die Arbeit der Vereine zum Ausdruck bringen und ihren Nutzen für die Gemeinschaft sichtbar machen?
  6. Was kann die Gemeinde allen Vereinen an Infrastruktur und Untersützung bei der Umsetzung von Projekten anbieten?
  7. Wie kann die Gemeinde einen Treffpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner fördern, in welchem sich Jung bis Alt tagsüber ohne Konsumzwang treffen können, um sich auszutauschen und sich wohlzufühlen?
  8. Wie kann die Gemeinde ihre Dienste benutzerfreundlicher gestalten und es der Bevölkerung erlauben, Amtsgänge auch zu Randzeiten zu tätigen?
  9. Was müsste vonseiten der Gemeinde geschehen, damit die Leute auch im Winter öfter als einmal pro Monat ihren Grünmüll oder die Problemstoffe abgeben können?
  10. Wie könnten weitere Kooperationsprojekte mit der Partnergemeinde Schlins (ähnlich dem Krankenpflegeverein Jagdberg) im regionalen Entwicklungskonzept aussehen?
  11. Wie kann man die Zusammenarbeit mit Schlins und den anderen Jagdberggemeinden intensivieren? Welche Synergien auf Verwaltungsebene lassen sich auf- und ausbauen?

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