Verkehr, Wirtschaft

Satteins wird von zwei Landesstraßen (Walgaustraße L50, Jagdbergstraße L54) durchkreuzt. Entsprechend stark wird die Lebensqualität im Dorf durch Art, Anzahl, Geschwindkigkeit, Geräuschpegel und Abgasmenge der Fahrzeuge beeinflusst. Veränderungen der Verkehrsführung sind von der Zustimmung des Landes abhängig. Satteins ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und größtenteils gut mit den umliegenden Ballungsräumen verbunden.  Eine Ausnahme bildet die Anbindung an Rankweil und das Vorderland.
Angebote zum Carsharing fehlen in der Nähe ebenso wie ein von der Gemeinde zur Verfügung gestelltes elektrisch betriebenes Leihfahrzeug. Das Radwegenetz eignet sich gut für Sport und Freizeit, ist aber nur begrenzt alltagstauglich, insbesondere was die Nutzung von Verkehrsflächen im Dorf anbelangt. Dort hat das Auto eindeutig Priorität, Radfahrer und Fußgänger leben gefährlich.
Trotz großer Nähe zur Walgauautobahn (A14) ist die Anbindung von Satteins nicht optimal. Der Ziel- und Quellverkehr muss durch die umliegenden Dörfer geführt werden, und auch das Satteinser Gewerbegebiet profitiert nicht von der großen Nähe zum höherrangigen Straßennetz.

In Satteins gibt es eine Reihe von erfolgreichen Klein- und Mittelbetrieben. Sie sind ein wichtiger Teil der dörflichen Identität, tragen über das Steueraufkommen entscheidend zum finanziellen Spielraum der Gemeinde bei und bieten vielen Menschen einen sicheren Arbeitsplatz im Ort.

  1. Wie kann die Gemeinde das Carsharing gezielt fördern?
  2. Wie kommt die Gemeinde möglichst rasch zu einer eigenen E-Mobil-Flotte, die allen Bewohnerinnen und Bewohnern von Satteins preisgünstig zur Verfügung steht?
  3. Was muss geschehen, damit besonders in Wohngebieten (zB Herrengasse, Fohnstraße, Alte Schlinserstraße, Tifiliera, Außerfeld, Storchanest, Hennawies, Feschgasse, Hollagass u.a.)  alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt die Straße benützen können?
  4. Wie kann das gleichberechtigte Miteinander von Kindern, Jugendlichen, Berufstätigen, Senioren, gebrechlichen Menschen, Menschen mit Behinderung, Fußgängern und Radfahrern einerseits und Autos, Landmaschinen sowie Lastverkehr andererseits auf allen Satteinser Verkehrswegen gefördert werden?
  5. Wie kann die Anbindung an Rankweil mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbessert werden?
  6. Welche Möglichkeiten gibt es, den Schwerverkehr auf der Route Rönserstraße – Ortskern – Rankweilerstraße zu verringern oder anders zu führen?
  7. Wie müsste eine Begegnungszone auf der Rankweilerstraße von der Tankstelle bis zur Raiba gestaltet sein, damit Lebensqualität, Sicherheit und Verkehrsfluss im Dorfzentrum gut aufeinander abgestimmt sind?
  8. Wie können die bestehenden Projekte und Ergebnisse bezüglich der Begegnungszone beim Kirchenplatz im Sinne der Nachhaltigkeit optimiert werden?
  9. Wie kann der Lärmschutzwall an der A14 entlang der gesamten Gemeindegrenze verlängert werden?
  10. Wie kann die Gemeinde sicherstellen, dass die Augasse nicht zu einem Zubringer für den Schwerlastverkehr ins Gewerbegebiet wird?
  11. Wie kann die Gemeinde dafür sorgen, dass alle Bushaltestellen im Ortsgebiet überdacht werden?
  12. Was kann die Gemeinde tun, damit die ortsansässigen Betriebe bei den Leuten im Dorf bekannt sind und in ihrer Bedeutung als lokale Arbeitgeber geschätzt werden?
  13. Welche Anregungen und Initiativen der Gemeinde tragen dazu bei, dass ein möglichst großer Teil der betrieblichen Wertschöpfung im Ort bleibt?
  14. Wie kann die Gemeinde sicherstellen, dass es auch in Zukunft genügend gewerblich nutzbare Flächen im Dorf gibt?
  15. Welche Anreize und Voraussetzungen könnte die Gemeinde schaffen, um mehr Gewerbetreibende in unser Dorf zu holen und bestehende Betriebe zu halten?
  16. Welche Anreize kann die Gemeinde für die Ansiedlung nachhaltiger (Lehr-)Betriebe im Industriegebiet schaffen?
  17. Wie können wir ambitionierte SatteinserInnen gewinnen, mit uns Ideen zu entwickeln und Zeichen zu setzen für eine Gemeinwohlwirtschaft, in der nicht nur das Geld, sondern der Gesamtnutzen für die Menschen zählt?
  18. Wie könnte die Gemeinde die Einrichtung und den Betrieb einer Börse zum Verschenken, Tauschen und Reparieren voranbringen?

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